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FAQ

  • Wo sind die Entsorgungszeiten festgelegt?

    Die Entsorgungszeit wird vom Hersteller des Medizinproduktes in der Aufbereitungsanweisung festgelegt und ist zu beachten. Normativ ist keine maximale Entsorgungsdauer festgelegt. Nach der roten Broschüre des AKI werden Wartezeiten von 6 Stunden bis zur Aufbereitung als unproblematisch angesehen.

  • Welche Maßnahmen müssen/sollen/können gegen Endotoxine ergriffen werden?

    Filterung ist möglich aber sehr aufwendig. Orientierende Untersuchung auf bakterielle Endotoxine durchführen. VE-Wasser regelmäßig nach TVO untersuchen lassen (Anforderung nach DIN EN ISO 15883-1, Punkt 5.3.2.5). Bevorratung des VE-Wasser begrenzen (Vorratsmenge einmal täglich umsetzen).

  • Wie können Endotoxine zerstört werden?

    Hitzebeständige Geräte kann man mit 5 Stunden bei 200 °C von den Endotoxinen befreien, und nicht hitzebeständige Geräte mit Natronlauge, die 15 Stunden lang einwirken soll.

  • Was sind Endotoxine?

    Zerfallsprodukte von Bakterien (Bakterienleichen). Sie können im Menschen zahlreiche physiologische Reaktionen auslösen. Sie überstehen die Dampfsterilisation.

  • Woher kommt die Anforderung an Endotoxine?

    Die aktuelle KRINKO/ BfArM-Empfehlung fordert:

    Bei bestimmten Medizinprodukten (insbesondere Medizinprodukten mit erhöhten (kritisch B) oder besonders hohen Anforderungen an die Aufbereitung (kritisch C)) kann auf Grund der Materialeigenschaften des Medizinproduktes oder wegen erforderlicher Endotoxin- oder Partikelfreiheit bei langen und engen Lumina die Verwendung einer höheren Wasserqualität (z. B. Aqua purificata, Aqua ad injectabilia) notwendig sein. Einige zertifizierende Unternehmen fordern auf dieser Grundlage die Untersuchung.

  • Warum Prozesse validieren?
    • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
    • Personalschutz/ Patientenschutz
    • hilft Prozesse zu optimieren
    • schützt Personal und Patienten
    • und schafft Rechtssicherheit