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Wer wir sind

HYBETA ist Ihr Spezialist für technische Hygiene im Gesundheitswesen. Wir prüfen unabhängig, beraten praxisorientiert und sorgen so für die Sicherheit Ihrer Patienten. Die hygienischen Anforderungen steigen kontinuierlich, entsprechend wachsen auch die Herausforderungen in medizinischen Einrichtungen.

MEHR ERFAHREN

Akkreditierung & Zertifizierung

Beide Begriffe stammen aus dem Qualitätsmanagement. Sowohl Zertifizierung wie auch Akkreditierung zeigen, dass ein Unternehmen festgelegte Qualitätsstandards erfüllt. Für die Festlegung von Qualitätsstandards gibt es unterschiedliche Normen. Die bekannteste ist sicherlich die DIN EN ISO 9001. Bei dieser Norm geht es vor allem um die kontinuierliche Verbesserung eines QM-Systems. Im Bereich der Medizinprodukte wird die DIN EN ISO 13485 anwendet. In dieser Norm geht es primär um die Sicherstellung der Produktqualität und den dazu gehörigen regulatorischen Anforderungen.

Die Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 richtet sich nicht an Hersteller von Produkten oder entsprechende Dienstleister. Sie legt die Anforderungen an Prüflaboratorien fest. Hier geht es neben den oben aufgeführten Punkten zusätzlich um die Fachkompetenz des Personals sowie, ganz wichtig, um die Unabhängigkeit des Prüfunternehmens. Von Prüfergebnissen hängt viel ab: Kann ein Produkt in Verkehr gebracht werden oder darf das Gerät weiterbetrieben werden? Damit nicht der wirtschaftliche Druck ausschlaggebend ist, sondern die Sicherheit der Produkte und Prozesse, sind unabhängige Prüfungen erforderlich. Natürlich muss auch das unabhängige Prüflabor geprüft werden. Dies erfolgt mittels Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS).

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Akkreditierungen HYBETA

Akkreditierungsurkunde (Hygiene)

Akkreditierungsurkunde (Hygiene) - Englisch

Akkreditierungsurkunde (Medizinprodukte)

Akkreditierungsurkunde (Medizinprodukte) - Englisch

Unsere Leistungen

PRÜFUNG DER TECHNISCHEN SICHERHEIT VON MASKEN

  • Begleitschein zu der Prüfung

    Zur Sicherstellung einer zügigen Bearbeitung durch Vermeidung von Rückfragen, bitten wir Sie, bei der Einsendung von Masken stets unseren Begleitschein beizulegen.

    + zum Begleitschein

     

  • Prüfverfahren der technischen Sicherheit von neuen Masken

    Bei unserer Prüfung handelt es sich um ein vereinfachtes Verfahren zur Prüfung der Partikelfilterleistung von neuen Masken. Unsere Prüfung zur technischen Sicherheit entspricht keiner Prüfung nach DIN EN 149. Die Prüfungen erfolgen im Kundenauftrag. Wir können keinerlei Haftung für die Verwendung der Masken übernehmen. Die Haftung liegt ausschließlich in der Verantwortung des Betreibers. 

    + zu der Prüfungsbeschreibung neuer Masken

     

  • Prüfverfahren der technischen Sicherheit von Masken nach Aufbereitung

    Bei unserer Prüfung handelt es sich um ein vereinfachtes Verfahren zur Prüfung der Partikelfilterleistung von aufbereiteten Masken. Unsere Prüfung zur technischen Sicherheit entspricht keiner Prüfung nach DIN EN 149. Die Prüfungen erfolgen im Kundenauftrag. Wir können keinerlei Haftung für die Verwendung der Masken übernehmen. Die Haftung liegt ausschließlich in der Verantwortung des Betreibers. 

    + zu der Prüfungsbeschreibung von Masken nach Aufbereitung

     

  • Ergebnisse der Prüfung

    Wir testen laufend verschiedene Maskentypen, die mit den unterschiedlichsten Verfahren aufbereitet wurden. Die Ergebnisse hierzu veröffentlichen wir in Form einer Liste mit den von uns geprüften Masken unter Angabe des verwendeten Dekontaminationsverfahrens. Die Daten sind frei verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert. Wir hoffen damit einen Beitrag zur Lösung unserer gemeinsamen Herausforderung, der Sicherstellung ausreichender persönlicher Schutzausrüstung (PSA) im Gesundheitswesen, leisten zu können. 

    + zu den Ergebnissen

     

  • Fragen? Unsicherheiten? SPRECHEN SIE UNS AN!

    Bei allen Fragen oder Unsicherheiten helfen wir Ihnen gerne weiter.

    SPRECHEN SIE UNS AN!

    Tatiana Pershukova

    Teamassistentin   

    fon+ 49 (0) 2 51 28 51 - 155
    email       t.pershukova@hybeta.com


    Daniel Triphaus

    Master of Science in Accounting & Management
    Bereichsleiter Raumlufttechnik & Bauhygiene
     

    fon+ 49 (0) 2 51 28 51 - 140
    mobil       +49 (0) 1 51 18 86 12 58
    emaild.triphaus@hybeta.com

     

FAQ CORONA

  • Wie lässt sich das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen (durch Aersosole) reduzieren?

    Neben Masken zum Schutz vor einer Tröpfcheninfektion, hilft richtiges Lüften dabei, die Übertragung von Keimen und Viren als sogenannte Aerosole zu verringern.

    Da Aerososole längere Zeit in der Raumluft schweben und durch uns Menschen potenziell immer mehr hinzukommen, kommt der „Verdünnung“ eine größere Bedeutung zu.

    Nichts anderes ist Lüften, wobei die Raumluft ganz oder teilweise mit unbelasteter Aussenluft ausgetauscht wird.

    Wie es für die Bekämpfung von SARS-CoV-2 richtig geht, hat die Kommission für Innenraumluft des Umweltbundesamtes zusammengestellt:

    Kurzfassung

    Ausführliche Stellungnahme

  • Prävention

    Nachfolgend sind Maßnahmen des Robert Koch Institutes aufgeführt, die den korrekten Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung abbilden.

     

    Persönliche Schutzausrüstung sicher anlegen:

    Schutzbrille und Atemschutzmaske mit Ventil

    Schutzbrille und Atemschutzmaske ohne Ventil

     

    Persönliche Schutzausrüstung sicher ablegen:

    Schutzbrille und Atemschutzmaske mit Ventil

    Schutzbrille und Atemschutzmaske ohne Ventil

     

    Diese und weitere Schutzmaßnahmen, sowie häufige Anwendungsfehler lassen sich auf der Internetseite des Robert-Koch Instituts (RKI) finden und tragen zum Schutz vor Covid-19 bei. 

  • Was ist bei der Verwendung von chlorbasierten Desinfektionsmitteln zu beachten?

    Es kann - abhängig von der Art der Herstellung - zur Instabilität und Korrosivität der Wirkstofflösungen kommen. Chlorbasierte Desinfektionsmittel eignen sich, u. a. auch aufgrund der möglichen Hautirritation, nicht für die Händedesinfektion. Bei der Verwendung zur Flächendesinfektion in geschlossenen Räumen ist eine ausreichende Lüftung sicherzustellen (Arbeitsplatzgrenzwerte sind zu beachten).

     

  • Können Teppiche desinfiziert werden?

    Eine hygienisch ausreichende Desinfektion von Teppichen ist nicht möglich, da deren Oberflächen porös sind. Bei einer Verschmutzung einer kleineren Fläche durch Körperflüssigkeiten kann der Versuch einer desinfizierenden Reinigung manuell oder mittels Wasch- bzw. Dampfsauger unternommen werden. Diese Vorgehensweise ist jedoch kein gesichertes Verfahren. Hinweise zur Durchführung dieser gezielten Flächendesinfektion finden sich in dem Beitrag der VAH (Hygiene & Medizin 6/2020).
     

     

  • Ist mit einer Kontamination der Umgebung durch SARS-CoV 2 im Patientenzimmer zu rechnen?

    Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass es in einem ungereinigten Patientenzimmer an häufigen Handkontaktflächen in der patientennahen Umgebung und in der Nasszelle zu Kontaminationen mit SARS-CoV 2 kommen kann. Dabei unterscheidet der verwendete Nachweis mittels PCR nicht zwischen vermehrungsfähigen und nicht vermehrungsfähigen Viren. Bis weitere Erkenntnisse gewonnen werden, bleibt die gründliche Flächendesinfektion des Patientenzimmers mit einem begrenzt viruziden Desinfektionsmittel eine der wichtigen Hygienemaßnahmen zur Vermeidung einer Weiterverbreitung des Erregers.

     

  • KANN EIN HÄNDEDESINFEKTIONSMITTELSPENDER MIT SELBST HERGESTELLTEM HÄNDEDESINFEKTIONSMITTEL BEFÜLLT WERDEN?

    Händedesinfektionsmittel für die Verwendung im Gesundheitswesen dürfen aktuell selbst hergestellt werden, wenn es sich bei dem Hersteller um Apotheken, die pharmazeutische und chemische Industrie sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts handelt. Weiterführende Hinweise hierzu finden Sie auf der Seite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

    Eine Information zu den Qualitätskennzeichen die aktuell beim Einkauf von Händedesinfektionsmitteln beachtet werden sollten, finden Sie in der Anzeige des VAH in der Zeitschrift Hygiene & Medizin.

    Das Umfüllen von Händedesinfektionsmitteln aus großen Gebinden in kleinere Gebinde ist gemäß dem aktuell gültigen Arzneimittelgesetz nur unter bestimmten rechtlichen Bedingungen möglich. Bei einer Wiederbefüllung von bereits benutzten Behältern besteht das Risiko, dass die Händedesinfektionsmittelspender kontaminiert werden. Offizielle Regelungen und Vorgaben zur Aufbereitung dieser Behälter für die erneute Wiederbefüllung gibt es daher nicht, da dies aus hygienischer Sicht nicht empfohlen wird.

     

  • Können Coronaviren durch die Raumlufttechnik übertragen werden?

    Eine Übertragung durch die Raumlufttechnik ist sehr unwahrscheinlich. In der Regel handelt es sich bei den Zuluft- und Abluftgeräten um zwei getrennte Systeme. RLT-Anlagen haben die Aufgabe Außenluft anzusaugen, zu behandeln (z. B. Wärme, Kälte, Feuchte, Filtern) und dann die Räume damit zu versorgen. Die Luft stellt kein relevantes Erregerreservoir für SARS-CoV-2 dar. Die Viren werden beim Husten, Niesen oder Sprechen als Tröpfchen freigesetzt. Diese Tröpfchen sinken dann relativ schnell zu Boden. Dies ist auch der Grund, warum möglichst 2 m Abstand, zu anderen Personen, gehalten werden sollen. Bei RLT-Geräten wird zwar Raumluft angesaugt. Allerdings ist der Luftstrom in der Regel nicht stark genug, die Tröpfchen anzusaugen.

  • Kann ich ein Patientenzimmer zu einem Isolierzimmer umfunktionieren?

    Grundsätzlich erfüllen Patientenzimmer viele Vorausaussetzungen eines Isolierzimmers. Das RKI empfiehlt nach der KRINKO-Empfehlung „Infektionsprävention im Raumen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten“ einen Vorraum für ein Isolierzimmer. Gleichzeitig wird mindestens die Druckneutralität vorgeschrieben. HYBETA empfiehlt Isolierzimmer, wie normativ (DIN 1946-4:2008-12 und 2018-09, jeweils Punkt 5.1 der Tabelle 1) gefordert, im Unterdruck zu betreiben.

  • Was sind die Vorteile einer Raumlufttechnischen Anlage im Vergleich zu einer Fensterlüftung bei Infektiösen Patienten?

    Durch eine RLT-Anlage wird ein kontrollierter und gerichteter Luftstrom erzeugt. Auch wenn eine Fensterlüftung normgerecht ist, birgt es die Gefahr von unkontrollierten Luftströmen in die angrenzenden Stationsflure und entsprechender unkontrollierter Verteilung von Partikeln und Keimen.

  • Welche Versorgungsstufe (nach Seuchenalarmplan NRW) ist für Covid-19-Patienten ausreichend?

    Grundsätzlich ist die Stufe B ausreichend, muss jedoch im Einzelfall geprüft werden. Diese sieht bei Vorhandensein einer RLT-Anlage Unterdruck und einer vorgelagerten Schleuse des Patientenzimmers vor.

  • Was muss bei der Aufbereitung von OP-Textilien berücksichtigt werden?

    In vielen Kliniken werden Einmal-OP-Abdeckungen und Einmal-OP-Bekleidung knapp. Daher wird überlegt wieder auf textile OP-Textilien zurückzugreifen.

    Für die Sterilisation eignet sich eine Dampfsterilisation mit einem normalen Standard-Programm wie 5 Minuten bei 134 °C oder 20 Minuten bei 121 °C.

    OP-Textilien gehören zu porösen Produkten, wie auch Verbandstoffe, Tupfer oder Kompressen. Diese Produkte neigen in der Dampfsterilisation zur Überhitzung, was den Sterilisationserfolg gefährdet. Die Wäsche ist durch den Trocknungsprozess nach dem Waschen häufig stark dehydriert. Dies begünstigt den Effekt der Überhitzung. Dem kann durch Konditionierung der Textilien entgegengewirkt werden. Dies funktioniert am einfachsten durch das Befeuchten zwischen den Wäschelagen mit VE-Wasser aus einer Sprühflasche vor der Sterilisation.

    Wurden bei Ihnen bisher keine OP-Textilien sterilisiert, so ist die Wirksamkeit der Sterilisation der OP-Textilien durch eine thermoelektrische Prüfung nachzuweisen.

  • Kann man Einmal-Masken wiederaufbereiten?

    Überall werden die Einmal-Masken knapp. Da stellt sich die Frage, ob in Krisenzeiten eine Aufbereitung von Masken aus hygienisch-technischer Sicht möglich ist. In Österreich ist dies schon per Erlass erlaubt.

    Grundsätzlich sollen nur Masken aufbereitet werden, die bereits nach DIN EN 149 geprüft wurden. Eine Reinigung/ Desinfektion vor der Sterilisation ist nicht möglich oder sinnvoll. Die Masken müssen einer Sichtprüfung auf Sauberkeit unterzogen werden. Verschmutzte Masken sind zu entsorgen.

    Für die Sterilisation eignet sich am besten eine Dampfsterilisation bei 121 °C 15 Min. Niedertemperaturverfahren sind aus Gründen der Rückstandsproblematik aber zum Teil auch aus Kostengründen nicht ideal.

    Vom Erfolg der Sterilisation gegen Bakterien und Viren kann aus unserer Erfahrung ausgegangen werden. Eine mikrobiologische Überprüfung kann aber ergänzend durchgeführt werden. Allerdings dauert die Prüfung aufgrund der Bebrütungsdauer 5-7 Tage.

    Neben der hygienischen Sicherheit muss auch die technische Sicherheit gewährleistet werden. Dies ist zum Beispiel schnell und effizient mittels Partikelmessungen möglich. Dabei werden die Abscheidegrade bei verschiedenen Partikelgrößen von neuen und wiederaufbereiteten Masken verglichen.

     

  • Welche Einmal-Masken lassen sich aufbereiten?

    Eine Liste der bereits in Österreich geprüften wiederaufbereiteten Masken finden Sie hier:

    Bundesministerium für Landesverteidigung

     

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